Dateianhänge im Namen städtischer Mitarbeiter

18.12.2018

Dateianhänge im Namen städtischer Mitarbeiter

In den vergangenen Wochen sind vermehrt virenverseuchte Dateianhänge, unter anderem auch im Namen städtischer Mitarbeiter, per Email versendet worden. Neben städtischer Absenderadressen ist dies auch oft mit Absenderadressen anderer Behörden und Institutionen vorgekommen. Bei diesen Mails handelt es sich um sogenannte Phishingmails. Findige Betrüger verbreiten insbesondere Verschlüsselungstrojaner per Email, in denen sie falsche, häufig namentlich bekannte Absender vortäuschen. Diese Mails können rein optisch somit von Behörden, Kollegen und Geschäftspartner kommen, gerne werden auch bekannte Firmen aus den Bereichen Telekommunikation/Internet, Post- und Paketdienste vorgetäuscht.

Die Emails sind in gutem Deutsch verfasst. Die Fälschungen lassen sich häufig nur an kleinen Details (abweichendes Layout der E-Mail, falsche Rufnummern, gegebenenfalls fehlende oder falsche persönliche Anrede) erahnen. Die verfassten Texte sprechen von Rechnungsübermittlung, Rechnungskorrekturen, Mahnungen, Gutschriften und dergleichen, gerne mit dem Hinweis auf Dringlichkeit. Und alle diese elektronischen Nachrichten haben gemeinsam, dass sie als Anhang eine DOC- oder ZIP-Datei enthalten, die beim Öffnen das Computersystem mit Schadsoftware infiziert und Dateien unwiderruflich verschlüsselt.
Der Versand dieser Emails kann technisch und organisatorisch nicht verhindert werden, so dass diese Emails mit den gefälschten Absenderadressen weiter in Umlauf geraten.
Also seien Sie immer vorsichtig und sichern Sie sich im Zweifelsfall telefonisch beim Absender ab.

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